Ganzkörperhyperthermie (GHT)

Vom Segen des Fiebers zur Vorbeugung von Krankheiten und in der Krebstherapie

Entgegen einem häufig vorkommenden Missverständnis ist Fieber in den meisten Fällen nicht die Ursache einer Erkrankung, sondern eine gesunde Reaktion des Organismus, bei dem Versuch mit einer Krankheit fertig zu werden. Senken wir ein Fieber vorzeitig oder unsachgemäß, meist aus Angst oder Unwissenheit heraus, so nehmen wir dem Menschen geradezu die Möglichkeit, sich schnell und effektiv mit seiner Krankheit auseinanderzusetzen. Mittel- und langfristig wird der Schaden durch vorschnelle Fiebersenkung noch größer, da durch Fieber eine ganze Kaskade immunologischer Reaktionen ausgelöst wird, die dem Immunsystem des Körpers bei der Bewältigung von Krankheiten helfen kann. Der Körper schafft sich zu dem angeborenen Teil seines Immunsystems, eine eigenständig erworbene Immunität hinzu.

Bei einer Krebserkrankung hilft die Ganzkörperhyperthermie, das geschädigte Immunsystem wieder zu regenerieren

Die meisten Patienten, bei denen die Diagnose einer Krebserkrankung gestellt wird, erzählen, dass sie seit Jahren keine hochfieberhaften Infekte hatte. Stattdessen wird oft berichtet von der Neigung zu chronischen Entzündungen und Herdbelastungen im Körper. Diese oft unbemerkt bleibenden chronischen Entzündungen sind aber, wie wir heute wissen, oftmals der Nährboden auf dem sich chronische Erkrankungen wie Krebs entwickeln. Das Immunsystem ist in vielen Fällen seit Jahren nicht mehr intensiv trainiert worden und reagiert nicht mehr angemessen auf das Auftreten von Krebszellen. Eine der effektivsten Methoden, um ein geschwächtes Immunsystem wieder „auf Vordermann“ zu bringen, ist die Ganzkörperhyperthermie, durch die in einem Fieberbett über mehrere Stunden Temperaturen von 39,5 bis 40,5 Grad Celsius erzeugt werden.

Selbst ältere und geschwächte Patienten profitieren oft sehr von einer Ganzkörperhyperthermie bei Krebserkrankungen

Die Patienten, die eine Ganzkörperhyperthermie bekommen, werden kontinuierlich während der Behandlung von einer Krankenschwester oder Arzthelferin überwacht und betreut. Selbst ältere und geschwächte Krebs-Patienten profitieren sehr oft von einer solchen Therapie. Moderne Forschungen haben ergeben, dass das Immunsystem auf diese Weise trainiert wird und dass gleichzeitig durch die hohen Temperaturen Krebszellen abgetötet werden können. Außerdem haben diese Forschungen gezeigt, dass die Ganzkörperhyperthermie in der Lage ist, Chemotherapien in ihrer Wirkung zu verstärken, bei geringeren Nebenwirkungen.

Idealerweise wird die Ganzkörperhyperthermie zur Gesundheitsvorsorge oder im Beginn von chronischen Erkankungen eingesetzt

Natürlich ist es immer anzustreben, eine Behandlung zur Vorbeugung einzusetzen und nicht erst, wenn eine Krebserkrankung fortgeschritten ist. Die Ganzkörperhyperthermie ist bei chronisch erschöpften Patienten und bei Zeichen einer Schwäche des Immunsystems besonders sinnvoll. Auch bei anderen chronischen Erkrankungen als Krebs, wie z.B. Allergien, Hauterkrankungen, rheumatischen Erkrankungen und Fibromyalgien, kann sie mit Gewinn genutzt werden. Prof. Axel Ullrich, Leiter einer Abteilung des Max-Planck-Institute, München, sagt zu Recht: „Unser Immunsystem ist immer noch der beste Therapeut.“ Die Ganzkörperhyperthermie kann diesen Therapeuten sehr unterstützen! Wir beraten Sie gerne zu diesem außergewöhnlichen Therapieverfahren; rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Weitere Informationen zur Krebstherapie und Krebsbehandlung erhalten
Sie direkt bei Dr. Christian Büttner und Dr. Henning Saupe, Arcadia Praxisklinik,
+49  56 24 – 923 79 08 901

Wir freuen uns auf Ihren Anruf !

 

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