Lokale Tiefenhyperthermie (LHT)

Krebstherapie mit Wärme und elektromagnetischen Wellen

Seit mehr als 20 Jahren wird die lokale Tiefenhyperthermie intensiv erforscht und weiterentwickelt. Sie hat sich in vielen Ländern der Welt etabliert und wird von führenden Onkologen schon als vierte Säule der Krebstherapie neben Operation, Bestrahlung und Chemotherapie angesehen. Besonders wichtig ist, dass inzwischen hunderttausende von Behandlungen mit gutem Erfolg und praktisch ohne Nebenwirkungen durchgeführt worden sind. Wir behandeln seit 2004 die verschiedensten Krebsarten mit der lokalen Tiefenhyperthermie

Mit modernster Technik dem Krebs zu Leibe rücken und gleichzeitig das Immunsystem stärken

Die lokale Tiefenhyperthermiebehandlung erwärmt das von Krebs befallene Organ auf Temperaturen zwischen 41 und 43° C mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen mit einer Frequenz von 13 Megahertz. Krebszellen, die dieser Frequenz ausgesetzt werden, geraten in Schwingungen, die zur Überwärmung und nach einiger Zeit zum Zelltod der Krebszellen führen. Gesunde Zellen nehmen unter der Behandlung mit 13 Mhz weniger Energie auf und erwärmen sich nur geringfügig und werden daher auch nicht geschädigt. Gleichzeitig ist nachgewiesen worden, dass die lokale Tiefenhyperthermie auch vielfältige günstige Wirkungen auf unser Immunsystem hat. Schon nach nur einer Behandlung kann gezeigt werden, dass z.B. weiße Blutkörperchen wesentlich aktiver sind als vorher. Der Patient merkt diese Veränderungen hauptsächlich durch eine Verbesserung seines Allgemeinzustandes.

Die lokale Tiefenhyperthermie kann zusätzlich zu Chemotherapie und Bestrahlungen durchgeführt werden

Die lokale Tiefenhyperthermie kann als einzelne Behandlungsform oder in Kombination mit Strahlen- und/oder Chemotherapie durchgeführt werden. Für die Kombination mit traditionellen Behandlungsformen wie Strahlen- oder Chemotherapie liegen zahlreiche wissenschaftliche Studien vor. Insgesamt wurden mehr als 10.000 wissenschaftliche Arbeiten publiziert über die Anwendung von Hyperthermie bei Krebs.

Die Behandlungsdauer für die lokale Tiefenhyperthermie ist in der Regel 1 Stunde. Nur in seltenen Ausnahmen wie z.B. bei Hirntumoren, beginnt man mit kürzeren Behandlungszeiten. Normalerweise werden 15 Behandlungen durchgeführt, bevor wir zu einer Kontrolluntersuchung beim Radiologen oder Onkologen raten, um den Behandlungsverlauf zu überprüfen. Längere Behandlungen mit mehreren Zyklen à 15 Behandlungen können bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen sinnvoll sein; dies wird im Einzelfall mit dem Patienten besprochen und entschieden.

Nebenwirkungen sind ausgesprochen
selten und treten nur vorübergehend auf

Die lokale Tiefenhyperthermie mit Radiowellen ist eine schonende und nebenwirkungsarme Therapieform. Leichte Hautrötungen, Schwitzen, Wärmegefühl und leichte Erhöhung der Gesamtkörpertemperatur sind normale Reaktionen unter und nach der Therapie. In sehr seltenen Fällen treten Gewebeschädigungen im Unterhautfettgewebe, sog. Fettnekrosen auf, die zu vorübergehenden lokalen Schmerzen führen können aber auch innerhalb von wenigen Tagen wieder verschwinden. Rufen Sie uns an, wenn Sie mehr über diese ausgesprochen wirksame Therapie wissen wollen.

Weitere Informationen zur Krebstherapie und Krebsbehandlung erhalten
Sie direkt bei Dr. Christian Büttner und Dr. Henning Saupe, Arcadia Praxisklinik,
Telefon +49  56 24 – 923 79 0

Wir freuen uns auf Ihren Anruf !

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