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Medikamente und Supplements

Nicht alle Medikamente müssen als Infusionen verabreicht werden. Viele Heilmittel und Nahrungs-Ergänzungsmittel können mit großem Gewinn eingenommen werden. Andere werden in- oder unter die Haut gespritzt und manche können den Menschen durch Einreibungen über die Haut zugeführt werden.

In den folgenden Ausführungen können Sie mehr darüber erfahren.

GcMAF

Eine weitere ausgesprochen vielversprechende Substanz ist das GcMAF, ein Faktor, der in der Lage ist, die Makrophagen (große Fresszellen) im Körper des Menschen zu aktivieren.

Das GcMAF ist ein im menschlichen Körper natürlich vorkommendes Eiweiß, welches in der Leber aus einer inaktiven Vorstufe in eine hochaktive Substanz umgewandelt wird. Diese Substanz ist beim gesunden Menschen in der Lage Krebszellen und sonstige pathogene Keime zu erkennen und zu beseitigen.

Das im kranken Körper, z.B. von Tumorzellen produzierte Enzym Nagalase inaktiviert das körpereigene GcMAF aber, sodass die Fresszellen nicht mehr aktiviert werden können. Ein schwaches und ineffektives Immunsystem ist die Folge. So entsteht ein Teufelskreis, der durchbrochen werden muss.

Durch Injektionen mit GcMAF kann diese Schwächung des Immunsystems überbrückt werden. Nach heutigem Forschungsstand sind in der Regel 10 Injektionen erforderlich, um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen. Die Aufgabe dieser Therapie ist es, die körpereigene GcMAF-Produktion wieder in Ganz zu setzen, sowie den Allgemeinzustand und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

Die ursprünglichen Untersuchungen gehen auf Prof. Yamamoto zurück, einen japanischen Forscher. Seit nunmehr 25 Jahren werden große Anstrengungen unternommen, die neuen Erkenntnisse zu untermauern und in die praktische Anwendung umzusetzen. Wir arbeiten mit einem renommierten Hamburger Labor auf diesem Felde zusammen.

Misteltherapie bei Krebs

Von der Druidenmedizin zur modernen Krebsbehandlung: Verbesserung der Lebensqualität

Die meisten Menschen kennen Asterix und Obelix, die sympathischen Gallier, die sich mit List und Geschick, aber auch dank ihres Zaubertrankes erfolgreich gegen die übermächtig scheinenden Römer behaupten. Ein wesentlicher Bestandteil des Zaubertrankes sind die Mistelzweige, die vom Druiden Miraculix mit seiner goldenen Sichel auf den Eichbäumen geerntet wurden. So hat die Misteltherapie eine inzwischen mehrtausendjährige Geschichte. Heutzutage gehören Mistelextrakte zu den am besten erforschten Therapieverfahren in der komplementären Onkologie.

Einführung der Misteltherapie in die Integrative Medizin durch Rudolf Steiner

Die moderne Misteltherapie bei Krebs geht auf eine Anregung von Rudolf Steiner (1861 – 1925) zurück. Ende 1916, also vor knapp 100 Jahren gab er einen Hinweis darauf, dass die Mistelpflanze sich durch ihre ganze Art besonders für die Krebstherapie eigne. Inzwischen wurden tausende von Studien durchgeführt, in denen die Angaben Steiners bestätigt wurden. Wir wissen heute enorm viel über die physische Seite der Mistel, die naturwissenschaftlich erforscht werden kann, über ihre Inhaltsstoffe und deren Einzelwirkungen auf Krebskulturen und im klinischen Experiment. Wir wissen, dass es krebszellzerstörende und krebshemmende Wirkstoffe gibt, genauso wie eine Vielzahl von das Immunsystem regulierenden Faktoren, die entzündungshemmende und schützende Wirkungen auf den Organismus haben. Sowohl das unspezifische wie auch das spezifische Immunsystem des Menschen werden aktiviert!

Darüber hinaus können eine Vielzahl von Ärzten und Therapeuten, die regelmäßig mit Mistelpräparaten erfolgreich arbeiten, von deren wohltuenden Wirkungen berichten und natürlich gibt es inzwischen auch Millionen von Patienten, die am eigenen Leibe die Wirkungen der Mistel erlebt haben und in den meisten Fällen gute Erfahrungen damit gemacht haben. Sie berichten von einer Verbesserung des Appetites und der Verdauung, besserem Schlaf, einer deutlichen Schmerzreduktion, sodass häufig weniger Schmerzmittel verordnet werden müssen, einer Stimmungsaufhellung und allgemeinen Aktivierung. Diese Verbesserung des Befindens wird oft schnell und dauerhaft erreicht.

Die botanische Einzigartigkeit der Mistelpflanze. Über ein spezielles Herstellungsverfahren werden die Pflanzen zu einem spezifischen Medikament in der Krebsbehandlung verarbeitet. High Tec zum Wohle des Patienten

Auch botanisch sind sehr interessante Dinge über die Mistel bekannt. Sie wächst nicht auf dem Erdboden, sondern auf Bäumen, hält sich nicht an die üblichen jahreszeitlichen Rhythmen, richtet sich nicht wie andere Pflanzen nach der Sonne aus, ist wie herausgehoben aus Raum und Zeit usw. Sie offenbart sich als ein „eigensinniges Wesen“. Je nachdem auf welchem Wirtsbaum die Mistelpflanzen wachsen, haben sie unterschiedliche Inhaltsstoffe und werden demzufolge auch für unterschiedliche Krebsarten genutzt.

Die Herstellung von Mistelpräparaten ist ausgesprochen aufwändig. Misteltriebe von verschiedenen Baumarten werden zweimal im Jahr, einmal im Sommer und einmal im Winter, streng nach Wirtsbäumen getrennt von Hand geerntet und verlesen. Dann werden sie mit Hilfe einer Walze mechanisch aufgeschlossen und mit Milchsäurebakterien und Wasser gemischt und haltbar gemacht. Mit Hilfe einer High-Tec-Maschine, die mit 10.000 Umdrehungen pro Minute arbeitet, werden die Winter- und die Sommersäfte dann zu dem spezifischen Krebstherapeutikum verarbeitet, das von Ärzten und Therapeuten dann für den einzelnen Patienten ausgesucht wird.

Über die Hälfte der Krebspatienten in Deutschland nutzt die Heilkraft der Mistel. Eine Verbesserung der Lebensqualität tritt meist schnell und nachhaltig spürbar ein.

Eine Vielzahl von Ärzten und Therapeuten, die regelmäßig mit Mistelpräparaten erfolgreich arbeiten, können inzwischen von den wohltuenden Wirkungen der Misteltherapie bei Krebs berichten und natürlich gibt es inzwischen auch Millionen von Patienten, die am eigenen Leibe die Wirkungen der Mistel erlebt haben und in den meisten Fällen gute Erfahrungen damit gemacht haben. Sie berichten von einer Verbesserung des Appetites und der Verdauung, besserem Schlaf, einer deutlichen Schmerzreduktion, sodass häufig weniger Schmerzmittel verordnet werden müssen, einer Stimmungsaufhellung und allgemeinen Aktivierung. Diese Verbesserung des Befindens wird oft schnell und dauerhaft erreicht.

Die Medikamente werden individuell ausgesucht und als Injektionen (s.c.= sub cutan = unter die Haut) verabreicht. In der Regel lernen die Patienten oder deren Angehörige schnell, die Spritzen selber zu verabreichen; dies ist meistens 3 Mal in der Woche nötig. Wir haben über die Jahrzehnte beste Erfahrungen mit der Anwendung von Mistelpräparaten bei Krebs gemacht.

Phytotherapie, Homöopathie und Anthroposophische Medikamente

Nur das Beste aus den Naturreichen für den Menschen

In der Naturheilkunde kommen eine Vielzahl von Methoden zum Einsatz. Wir haben uns in den letzten Jahrzehnten intensiv mit den Möglichkeiten der Behandlung mit Phytotherapie, Homöopathie und Anthroposophischen Medikamenten beschäftigt. Aus den verschiedenen Naturreichen werden Stoffe gewonnen und sorgfältig zu hochwertigen Medikamenten verarbeitet, die sowohl in der Krebstherapie, bei der Behandlung von anderen chronischen Erkrankungen und sogar in der Akutmedizin vielfältige Verwendung finden.

Phytotherapie – Altes Wissen wird durch moderene Forschung ergänzt

Die Phytotherapie ist eine dieser vielen Methoden. Unter Phytotherapie (griechisch: phyton = Pflanze, therapeia = Pflege) versteht man die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten durch Pflanzen, Pflanzenteilen und deren Zubereitungen. Wir schöpfen in der Phytotherapie sowohl aus einem riesigen Schatz der Naturheilkunde, der sich über viele Jahrhunderte angesammelt hat, als auch aus einer zunehmenden Anzahl von modernen naturwissenschaftlichen Untersuchungen, welche die Wirksamkeit der naturheilkundlichen Medikamente und Anwendungen belegen.

Homöopathie – „Similia similibus curentur“ (Samuel Hahnemann, 1755 – 1843)

Der Begriff Homöopathie stammt aus dem Griechischen „homoion“ (= ähnlich, gleich) und „pathos“ (Leiden, Krankheit). Substanzen oder Medikamente, die in hoher Dosierung eine ähnliche Krankheit verursachen würden, werden aufbereitet. Die homöopathische Zubereitungsweise wird „Potenzieren“ genannt; die Kräfte der jeweiligen Substanzen werden herausgearbeitet und dann als Medikament verabreicht. Die Homöopathie ist eine Reiz- und Regulationstherapie, durch die körpereigene Abwehrkräfte angeregt und unterstützt werden sollen. Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt (lateinisch: similia similibus curentur).Schon Hippokrates in vorchristlicher Zeit und Paracelsus im Mittelalter machten sich diese „Ähnlichkeitsregel“ bei Ihren Therapien zunutze. Wiederentdeckt und erheblich durch Forschungen und Selbstversuche ausgebaut wurde das homöopathische Prinzip durch Samuel Hahnemann, der von 1755 bis 1843 lebte und wirkte.

Anthroposophische Medikamente – entstanden aus der Verbindung von geisteswissenschaftlicher und naturwissenschaftlicher Forschung

In der Anthroposophischen Medizin werden neben schulmedizinischen Medikamenten auch Phytotherapeutika und homöopathische Medikamente, sowie spezielle anthroposophische Kompositionen und Heilmittel verwendet. Diese sind von Rudolf Steiner (1861 – 1925) angegeben worden und dann von Ärzten und Pharmazeuten hergestellt worden. In der Regel sind es Kombinationspräparate, in denen sich die verschiedenen Substanzen sinnvoll ergänzen und gegenseitig verstärken.

Wir haben eine Ausbildung und Anerkennung in Anthroposophischer Medizin und beschäftigen uns seit Beginn unserer ärztlichen Tätigkeit mit Phytotherapie, Homöopathie und Anthroposophischer Medizin.

Medizinische Einreibungen

Die Haut als Schutzmantel unseres Körpers braucht besondere Pflege

Eigentliche alle Menschen mit schweren chronischen Erkrankungen fühlen sich nicht wohl in ihrer Haut! Das ist ein Ausspruch den wir kennen, aber manchmal nicht ganz ernst nehmen. Wir werden „dünnhäutig“, fühlen uns zerrissen, verspannt und schutzlos. Was liegt da näher, als die Schutzhülle, unsere Haut, zu stärken und wieder neu aufzubauen?!
Durch medizinische Einreibungen können wir direkt helfen, den Schutzmantel um unseren Körper zu vitalisieren, zu regenerieren und ein neues Polster zu schaffen, in dem wir uns wieder geborgen und zuhause fühlen können.

Darüber hinaus können durch medizinische Einreibungen direkte Wirkungen auf die inneren Organe und ihre Funktionen erzielt werden. Die meisten Patienten lieben diese Art von Zuwendung und Berührung und können schnell in tiefe Entspannungszustände gelangen.

Für die medizinischen Einreibungen verwenden wir verschiedene Öle oder Salben. Diese werden individuell ausgesucht für den jeweiligen Patienten. Die Heilkräfte der pflanzlichen und mineralischen Substanzen eignen sich hervorragend, um Schwächen auszugleichen und verborgene Kräfte wieder zum Vorschein zu bringen.

Medizinische Tees

Auch unsere medizinischen Tees erfreuen sich großer Beliebtheit! Seit Jahrtausenden werden Tees zur Stärkung oder auch zu Heilzwecken benutzt. In manchen Kulturen gibt es sehr besondere Tee-Zeremonien, die im Alltag oder auch zu speziellen Anlässen zelebriert werden. Wir bereiten jeden Tag zwei Tees vor, die der Allgemeinheit, also den Patienten und Angehörigen, sowie dem Personal zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden spezifische Tees für einzelne Patienten auf ärztliche Anordnung hin aufgegossen.

Diese können vom Patienten später, wenn er wieder zu Hause ist, selber zubereitet und genossen werden.

Ein weiterer Schritt hin zu einem bewussteren Leben, in dem kleine Pausen und Stärkungen mit eingebaut sind.

Vielleicht entwickeln Sie Ihre eigene kleine Tee-Zeremonie?

Nahrungsergänzungsmittel

Präparate im Grenzbereich zwischen Arznei- und Lebensmitteln

Während Erkrankungen und Mangelzuständen braucht der menschliche Organismus zuweilen zusätzliche Unterstützung von außen. Nahrungsergänzungsmittel sind Produkte zur erhöhten Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit Nähr- oder Wirkstoffen im Grenzbereich zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln. Sie sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung zu ergänzen. Eine Beratung bezüglich des Einsatzes von Nahrungsergänzungsmitteln ist dringend anzuraten; sprechen Sie uns an!

Wir beraten Sie gerne zu den typischen Inhaltsstoffen von Nahrungsergänzungsmitteln und zu passenden Indikationen, wo sie eingesetzt werden können

Typische Inhaltsstoffe von Nahrungsergänzungsmitteln sind Mineralstoffe, Vitamine, Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe. Beispiele von Nahrungsergänzungsmitteln, die häufig bei uns zum Einsatz kommen, sind: Quercetin, Weihrauch und Enzyme. Beim Verordnen dieser Produkte ist besonders darauf zu achten, wo und wie sie hergestellt worden sind und welche Dosierungen sinnvoll sind, um einen ausreichenden Effekt zu erzielen. Auch auf Überdosierungen ist in Einzelfällen selbstverständlich zu achten.

Was bei schweren Erkrankungen und besonders bei Krebs zu beachten ist

Viele chronisch kranke Patienten sterben nicht unbedingt an der Krankheit selber, sondern an Mangelzuständen, die im Verlauf dieser Erkrankungen auftreten. Auf der einen Seite kann es sein, dass die Nahrungsaufnahme z.B. bei Krebserkrankungen gestört ist, auf der anderen Seite kommt es bei diesen Erkrankungen häufig zu Stoffwechselstörungen, die zu chronischen Mangelzuständen führen können. In solchen Situationen ist es manchmal erforderlich und hilfreich, Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz zu bringen. Diese sollten aber nicht unkontrolliert über lange Zeiten eingenommen werden.

Neben den normalen Blutuntersuchungen, geben die von uns angebotenen speziellen Bluttests Aufschluss über die Notwendigkeit von Nahrungsergänzungsmitteln

Durch Untersuchungen mit dem Dunkelfeldmikroskop (siehe dort) erhalten wir wichtige Hinweise auf den sinnvollen Einsatz von Nahrungsergänzungsmittel bei krebsbedingten Mangelzuständen und anderen chronischen Erkrankungen. In allen Fällen ist eine Kosten-Nutzen-Abschätzung vorzunehmen. Im Arcadia-Vita-Shop bekommen Sie die wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel zu fairen Preisen.

Kontakt

arcadia-Praxisklinik

Bei Fragen zu unserem Therapieangebot können Sie uns jederzeit gerne ansprechen.

Dr. Christian Büttner und
Dr. Henning Saupe

info[at]arcadia-praxis.de
Tel. +49 56 24 - 923 79 18